Regionalität – alles von der Geiss

Geissaeheimet

Geissäheimet Meierskählen produziert mit Liebe und Hingabe 
Einige lieben ihn innig, andere können ihn nicht riechen. Je nach Gusto wird er als «etwas streng», «charakterstark» oder «mmh, einfach göttlich» bezeichnet. Ziegenkäse spaltet die Gemüter, doch dasselbe trifft auf viele Delikatessen zu. Früher noch als Arme-Leute-Essen verschmäht, wächst heute die Ziegenkäse-
Anhängerschaft exponentiell. Das freut auch Toni Odermatt, der sich mit seiner Geissäheimet Meierskählen ganz der Ziegenhaltung verschrieben hat und das Angebot unserer Restaurants mit seinem köstlichen Geissenkäse bereichert.

Geissenzucht, eine Herzenssache!
Im Kanton Nidwalden, zwischen Stans und Ennetmoos, am Fusse des Stanserhorns grasen Toni Odermatts Ziegen. Seine Eltern stiegen Anfang der 90er-Jahre in die Geissenzucht ein, da das steile Land mit Kühen schwierig zu bewirtschaften und die herkömmliche Landwirtschaft von vielen Regulierungen bestimmt war. Ein mutiger Entscheid, waren die Odermatts doch damals mit ihren Geissen regelrechte Exoten. Heute zeigt sich, dass sie mit dem Einstieg ins «Geissen-Business» den richtigen Riecher hatten.

Die 120 Ziegen der Familie Odermatt sind allesamt reinrassig, sehr robust und bewegen sich geschickt in den steilen Hängen. Es ist die grösste Herde Toggenburgerziegen, die in der Schweiz zu finden ist. Die Ziegenrasse steht seit Jahren nur knapp vor dem Aussterben, weil viele Landwirte milchbetontere Rassen bevorzugen. Für Toni Odermatt ist die Arterhaltung der Toggenburgerziege eine Herzensangelegenheit, für die er gerne auf einen grösseren Milchertrag verzichtet. Im Gegenzug liefern ihm die Geissen sowohl erstklassige Milch für beste Käsequalität als auch äusserst feinfaseriges Fleisch.

Von der Milch bis zum Fell
Durch die Verarbeitung von Milch und Fleisch kann Toni Odermatt seine Aufzucht sinnvoll steuern. So kommen frisches Fleisch und Innereien von den Gitzi, für Trockenfleisch und -würste wird hingegen Fleisch von Ziegen verwendet, die bereits «in Pension» sind und keine Milch mehr produzieren. So kann Toni den Kreislauf schliessen, verwertet alles, ganz im Sinne einer nachhaltigen Ziegenhaltung. Sogar das Fell verarbeitet er und näht stylische Westen daraus.

Alles auf der Heimet verarbeitet
Die Toggenburgerziegen sind nicht heikel, ein weiterer Vorteil, der für sie spricht. Sie ernähren sich von den Gräsern und Kräutern, die sie auf den heimischen Weiden finden. Toni Odermatt legt Wert darauf, dass er möglichst wenig zufüttern muss und dass möglichst viel aus der Region in seinen Produkten steckt. Die Produktpalette macht sofort hungrig: Frischkäse, Weissschimmelkäse, Ricotta, Trockenwurst, Trockenfleisch sowie frisches Gitzi-Fleisch und -Innereien. Von den Chälä-Rugeli bis zum Molkensäuli: Toni Odermatt stellt sämtliche Köstlichkeiten auf seiner Heimet her und ist über die Region hinaus für beste Qualität bekannt.

Eine durch und durch gute Sache
Mit dem Kauf von Toni Odermatts Produkten wird man nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern unterstützt auch die Arterhaltung der Toggenburgerziege und eine nachhaltige Berglandwirtschaft. Mehr als Grund genug: Der Geissenkäse der Geissäheimet Meierskählen musste einfach auf die Speisekarten unserer Restaurants!

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