Waidmannsheil

Jaeger_Wildzeit

Das spannende Interview mit einem leidenschaftlichen Jäger.

Wie ein Jäger über die Jagd denkt
Im Herbst blasen die Jäger zum «Halali» und wir läuten die Wildsaison ein. Hirschragout, Rehrücken oder Hasenpfeffer und dazu Spätzli, Rotkraut, Marroni oder Rosenkohl: einfach ein Genuss!

Dass das rare Wildfleisch bei uns auf dem Teller landet, dafür sorgen die Jäger. Keine leichte Aufgabe und bestimmt keine Aufgabe für jedermann. Wir haben mit einem Jäger gesprochen und ihn gefragt, wie er über die Jagd denkt und was ihn daran fasziniert.

Peter Schön aus Allenwinden hat das Jagen seit Kindesbeinen miterlebt und ist Jäger aus Leidenschaft. Wenn er über die Jagd spricht, merkt man schnell, dass sie nicht nur sein Hobby, sondern seine Passion ist: «Bei der Jagd begeistert mich die Natur mit ihrer ganzen Vielfalt immer wieder. Sie bietet mir eine willkommene Ruhe und einen Ausgleich zur alltäglichen Hektik. Ebenso dazu gehört aber auch die Kollegialität, das Zusammensein und der Austausch mit Gleichgesinnten.»

Nicht alle teilen Peter Schöns Faszination für die Jagd. Die einen denken «die armen Tiere», andere assoziieren das Wort «Jäger» mit Wilderern, die illegal Jagdtrophäen sammeln. Das liegt aber oft auch am mangelnden Wissen über die Tätigkeiten eines Jägers.

Eine verantwortungsvolle Aufgabe
Kritikern tritt Peter aufklärend gegenüber und erläutert: «Als Jäger übernimmt man mit der Regulierung und Kontrolle des Wildbestandes eine wichtige verantwortungsvolle Aufgabe. Im Frühling erfolgt die Bestandesaufnahme durch Wildzählungen, danach wird zusammen mit den zuständigen Behörden ein Abschussplan ausgearbeitet, der im Herbst dann umgesetzt wird.»

Ein Jäger braucht eine Ausbildung, einen guten Charakter und Erfahrung
Jeder Jäger muss eine 2- bis 3-jährige Ausbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen. Kenntnisse über die Tiere und ihre Nahrung, Krankheiten und Lebensräume sind ebenso wichtig wie das Wissen über Gesetzgebung, Wildbret-Hygiene, Jagdarten, Traditionen und vieles mehr. Doch mit der Ausbildung alleine ist es nicht getan. Wir wollen von Peter wissen, was einen guten Jäger ausmacht: «Ein guter Jäger muss einen guten Charakter, Gefühl für Natur und Tiere haben und im Einklang mit der Natur arbeiten.» Er kann nicht einfach jeden Hirsch schiessen, der ihm über den Weg läuft. Die Tiere müssen sorgfältig eingeschätzt und ausgewählt werden. Hierbei ist die Erfahrung eines Jägers von unschätzbarem Wert.

Die Remimag setzt auf die Qualitäten von Peter Schön
Jährlich bezieht die Remimag Wildfleisch von ihm und seinen Jagdkollegen. Vom Schiessen bis zum Ausweiden und Zerwirken macht Peter Schön alles selbst oder mithilfe von Metzgern. Das Kochen überlässt er gerne anderen, beim Essen ist er aber wieder vorne mit dabei.

Welches Wildgericht das beste ist? Da will sich Peter Schön nicht so recht festlegen – vom Wild schmeckt halt einfach alles. Kein Wunder: Das Fleisch ist das wohl höchstdotierte und ökologischste überhaupt. 100% Natur. «Mehr bio, bio, bio geht gar nicht», wie Peter es formuliert.

Umso mehr freuen wir uns auf seine Wildlieferung und wünschen «Waidmannsheil»

Passend dazu noch ein Rehpfeffer-Rezept.

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