Randen und Federkohl – gesünder geht’s nicht!

Randen und Federkohl

Beide gehören zu den gesündesten Gemüsesorten überhaupt und beide werden gehörig unterschätzt. Deshalb rücken wir sie hier ins Rampenlicht:

Rande
Rote Bete, Rote Rübe
Alleine schon diese Farbe! Die Rande ist ein Augenschmaus, das steht fest. Aber die rote Powerknolle kann noch viel mehr.

Das ist ihre Geschichte:
Bereits die Römer erkannten die Kraft der Rande und verwerteten sie als Heilpflanze ebenso wie als Gemüse. Sie waren es auch, die sie aus Nord­afrika und dem Mittelmeerraum in unsere Gefilde brachten. Die Rande wurde aus der Wilden Rübe kultiviert und ist verwandt mit der Zuckerrübe oder dem Mangold. Ihre knallrote Farbe erhielt sie übrigens erst durch Zucht im 20. Jahrhundert. Heute gibt es das Gemüse auch gelb, weiss oder rot-weiss geringelt.

Das steckt drin:
Die Rande enthält jede Menge lebenswichtiger Stoffe und gibt mit Vitaminen und Mineralien richtig an. Sie ist reich an Mangan, Eisen, Kalium, Magnesium, Folsäure und den Vitaminen A, B6, C und K. Durch ihre Inhaltsstoffe fördert sie die Blutbildung, Ausdauer und Fettverbrennung und wirkt zudem Blutdruck senkend, krebs­schützend und entzündungshemmend. Was für eine Wunderwurzel!

Das wirft man ihr vor:
Viele kennen die Rande nur so: vorgekocht, im Vakuumbeutel verpackt und als Randen-Salat zubereitet.

Das kann sie:
Einiges mehr als Randen-Salat!
Die Rande mundet roh, geröstet, gekocht oder eingelegt und auch ihre Blätter können verzehrt werden. Der süssliche und etwas erdige Geschmack passt zu allen Arten von Fleisch, und auch als Hauptdarsteller macht sich die Rande gut auf dem Teller. Lassen Sie sich von unseren Rezepten inspirieren, welches nächste Woche online geht.

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Federkohl
Federkohl, Grünkohl, Krauskohl, Kale
Der krause Kohl fristete lange ein Schattendasein in Grossmutters Küche und erlebte die letzten Jahre ein Revival. Zu Recht!

Das ist seine Geschichte:
Der Ursprung des Kohls liegt entlang der Mittelmeerküste bis Kleinasien. Schon vor mehreren tausend Jahren züchteten die Menschen Wildkohl auf bestimmte Merkmale hin und legten den Grundstein für die Kohlvielfalt, die wir heute kennen. Mittlerweile kennt und geniesst man fast überall auf der Welt die Nachkommen des Wildkohls. In den Küchen von Grossbritannien, Skandinavien, Holland und Norddeutschland ist der Federkohl besonders stark verankert.

Das steckt drin:
Federkohl gedeiht, wenn der Garten schon fast brach liegt und versorgt uns in der kalten Jahreszeit mit Vitaminen. Genau das macht ihn so wertvoll! Als Gemüse mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C, reichlich Folsäure, Eisen und Eiweiss stärkt er das Immunsystem und wirkt vorbeugend gegen Bakterien, Schimmel­pilze und sogar Krebs. Die Kohlsäfte lindern ausserdem Magen- und Darmbeschwerden.
Ein Kohl für unser Wohl!

Das wirft man ihm vor:
Sprengkraft: Der Abbau der Ballaststoffe im Kohl sorgt gerne für Blähungen. Einfach vorsorglich etwas Kümmel beigeben.

Das kann er:
Kohl ist nicht gleich Kohl: Im Vergleich zu anderen Kohlsorten schmeckt der Federkohl milder und feiner. Er entzückt mit einer angenehmen Süsse, die er nach dem ersten Frost erhält. Geniessen Sie den Federkohl roh als Zutat im Smoothie, geschmort zur Verfeinerung in einem herzhaften Eintopf oder blanchiert als Beilage wie in unserem Rezept, welches wir Ihnen nächste Woche präsentieren.

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