Meringue mal anders…

Pavlova winterlich Blog

Gemeint ist die Pavlova – ein Dessert vom anderen Ende der Welt.
Doch wer hat’s erfunden?

Die Australier und die Neuseeländer sind sich bei dieser Frage nicht einig, wer nun die Pavlova erfunden hat. Deshalb bleibt sie einfach eine Spezialität aus «Down Under».
Das Eiweissgebäck ist auch bekannt unter Meringue-Torte und besteht aus reichlich Meringue, Rahm und Früchten oder Nüssen. 
Alle Zutaten werden am Schluss geschichtet und aufgetürmt. Der Anblick erinnert an einen verschneiten Hügel, ein richtiges Winterdessert - luftig, süss und gluschtig.

Das braucht’s für die Böden:
6 frische Eiweisse
1 Prise Salz
250 g Zucker
1 ½ TL Apfel- oder Weissweinessig

Das braucht’s für die Füllung:
200 g  Mascarpone
200 g Marronipüree
2 dl geschlagener Vollrahm
Marroni zum Dekorieren

Und so wird’s gemacht:
Eiweisse mit Hilfe einer Prise Salz steif schlagen. 125 g Zucker beigeben und so lange weiterschlagen, bis die Masse zu glänzen anfängt. Dann den restlichen Zucker mit 1 ½ Esslöffel Essig dazugeben und weiter schlagen, bis die Masse steif ist.
Nun auf Backpapier einen 20 cm und einen 18 cm grossen Kreis zeichnen. Backpapier auf die Bleche legen und die Eischneemasse mit Hilfe eines Dressiersacks kreisrund aufspritzen.
Dann mit einer Gabel Spitzen formen und die beiden Bleche in den auf 150° C vorgeheizten Ofen schieben und bei Unter- und Oberhitze für 20 Min. backen.
Nach Ablauf der Zeit die Hitze auf 120° C reduzieren und für weitere 2 Stunden weiterbacken. Danach muss das Meringue trocknen. Dazu den Ofen ausschalten und die Ofentür einen kleinen Spalt offen lassen, damit die Böden nicht zu schnell abkühlen und Risse bekommen.

Für die Füllung Mascarpone und Marronipüree verrühren und je nach Geschmack kann etwas Kirsch dazu gegeben werden. Den geschlagenen Vollrahm mit einem Schaber darunterheben und zu einer glatten Crème verrühren.
Den grösseren Boden grosszügig mit der Füllung bestreichen, den kleineren Boden obendrauf legen und vorsichtig andrücken. Nun die restliche Crème über den ganzen Kuchen verteilen und gleichmässig verstreichen. Zur Dekoration eignen sich ein paar glasierte Marronis oder Ahornsirup.

Genuss-Tipp:
Wer’s lieber fruchtig mag, kann die Pavlova mit frischen Früchten oder Beeren geniessen. Einfach die Früchte bei den Zutaten mit dem Marronipüree austauschen.

Hast du gewusst?
Wer mehr über die herbstliche Frucht Marroni erfahren möchte, kann hier weiterlesen.

Weitere süsse oder salzige Kreationen mit Marroni:
Marroni-Créme-Brûlée
Marronisuppe mit Trüffel

Foto: Nico Trenn

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