Der letzte Schrei aus Italien!

Pasta schwarz

Im Pastaland Italien feiert momentan eine wiederentdeckte Pasta-Art ein Revival. Die Rede ist von «Pasta di grano arso» oder auf deutsch «verbrannter Weizen». Früher wurden in Süd-Italien sämtliche Felder nach der Ernte abgebrannt. Dies war zur damaligen Zeit die «günstigste» Variante, um die übriggebliebenen Weizenstoppeln auf den Feldern zu beseitigen. Da in der damaligen Zeit der Weizen ein teures Lebensmittel war, konnten sich die apulischen Taglöhner keine Pasta leisten. Die Feldbesitzer erlaubten jedoch den Taglöhner, direkt nach dem Abbrennen die noch verwendbaren Weizenkörner einzusammeln, bevor die Bauern die Felder pflügten. Die gesammelten Weizenkörner wurden von Hand vermahlen und mit Weissmehl vermischt, um daraus Pasta oder Brot herzustellen. Daraus entstand die «Pasta di grano arso» auch genannt als «Pasta nera». Sie stand entsprechend als Symbol für Armut und galt als Lebensmittel mit niedriger Qualität.

Ganz anders heutzutage; die Pasta aus geröstetem Hartweizen ist in den angesagten Restaurants zwischen Bari und Florenz plötzlich heiss begehrt – und tatsächlich hat der nussige, durchaus rauchige Geschmack der Pasta etwas sehr eigentümlich Hinreissendes.

Neugierig? Machen Sie die Probe – es lohnt sich! Die Pasta nera sind über unseren Shop erhältlich.

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