Nice to know über die Süsskartoffel!

raw sweet potato

Was ist die Süsskartoffel?
Etwas irreführend ist der Name, denn die Süsskartoffel, auch Batate genannt, hat mit der heimischen Kartoffel nichts zu tun. Während unsere Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen gehören, ist die Süsskartoffel ein Windengewächs, bei dem auch die Blätter als Nahrungsmittel genutzt werden können. Die wärmeliebende Knolle wird das ganze Jahr über geerntet. Je heller das Fruchtfleisch, desto trockener und je dunkler, desto weicher und süsser ist sie.

Woher stammt die rosa Knolle?
Der Geschichte nach soll sie in Südamerika entdeckt und durch Seefahrer auf den pazifischen Inseln verbreitet worden sein. Durch die freigelassenen afrikanischen Sklaven fand die Süsskartoffel ihren Weg nach Afrika, wo sie zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Da die Knolle tropisches sowie subtropisches Klima liebt, wird sie heutzutage auch in Italien, Spanien und Portugal angebaut.

Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt verschiedene Süsskartoffelsorten, die zwar geschmacklich sehr ähnlich sind, aber in der Grösse und Farbe variieren. Die Schale der Süsskartoffel ist relativ dick, kann aber mitgegessen werden. Geschmacklich ist die Süsskartoffel eher süsslich mit einer nussigen Note und erinnert leicht an Kastanie oder Kürbis. Die Knolle wird oft zu Suppen, Püree oder Gratin verarbeitet. Besonders gut zur Geltung kommt ihr Geschmack, wenn man sie im Ofen bäckt oder grilliert. (Hier geht’s zum Süsskartoffel Frites Rezept) Die Kochzeit der Süsskartoffel ist etwas kürzer als bei Kartoffeln und beträgt je nach Gericht 15 – 20 Minuten.

Warum ist die Süsskartoffel so gesund?
Sie ist prall gefüllt mit Nähr- und Vitalstoffen. Bis auf die Vitamine D und B12 deckt die Knolle alle Vitamine ab. Sie soll den Alterungsprozess bremsen, reguliert den Blutzucker und Cholesterinspiegel, versorgt Schwangere mit natürlichen Folsäuren, schützt das Herz und die Muskeln und soll dank des hohen Kaliumgehalts auch noch ein echter Stresskiller sein. Ein «Multitasking»-Gemüse, das sich als fester Bestandteil in den Speiseplan einzubinden lohnt.

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