Die Quitte – eine fast vergessene Delikatesse

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Die Quitte hat in der griechischen Mythologie als Symbol ein Denkmal für Schönheit, Fruchtbarkeit und Liebe gesetzt.
In der Küche ist die hartleibige Frucht fast in Vergessenheit geraten. Roh ist die Quitte herb und ungeniessbar, aber verarbeitet ist sie als Konfi, Mus oder Kompott eine Delikatesse.
Je nach Form unterscheidet man die Frucht in Apfelquitten mit rosa Fruchtfleisch oder Birnenquitten mit hellem Fruchtfleisch.
Letztere sind etwas milder und saftreicher als die härteren Apfelquitten. Von September bis Januar gibt es das Vitamin C- und mineralstoffreiche Obst frisch zu kaufen.
Besonders in der kalten Jahreszeit passen süss-sauer eingelegte Gewürzquitten mit Ingwer, Zimt oder Kardamom prima zu Wildgerichten.
Das Konfekt ist relativ einfach herzustellen und lässt sich gut aufbewahren.

Einkaufsliste:
1 kg Quitten
1/2 kg Zucker
2.5 dl Rotweinessig
3 Zimtstangen
1/2 Ingwerwurzel
1/4 Zitronenzeste
1 EL Gewürznelken

Zubereitung:
Die Quitten gründlich waschen und mit einer Bürste den Pelz abreiben. Anschliessend in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und 30 Min. sieden lassen. Danach zugedeckt im Sud abkühlen lassen.
Die erkalteten Quitten aus dem Sud nehmen und in gleichmässig grosse Spalten schneiden (ca. 12 Stk. pro Frucht), Kerngehäuse sauber entfernen.
Zucker, Essig und 2 dl des Quittenkochwassers mit den Gewürzen aufkochen. Die Quittenstücke beigeben, kurz aufkochen und zugedeckt auskühlen.
Am nächsten Tag die Quitten kurz aufkochen, die Spalten gut abtropfen und heiss in die Gläser verteilen. Den Sud 15 Min. kräftig einkochen und anschliessend über die Früchte giessen. Die Gläser sofort luftdicht verschliessen.
Nach 14 Tagen sind die Gewürzquitten servierbereit und passen z. B. zu Schweinebraten, Ente oder auch Wild.

Wein-Tipp zu Wildgerichten:
Cuveè Oida Schwoaza, Weinbau NETZL

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