Das Burgenland und seine Zweigelt-Weine

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Das Burgenland ist Österreichs östlichstes Bundesland und gilt als die Sonnenstube des Landes. Das mediterrane Klima wirkt sich auch entsprechend positiv auf den Weinbau aus.

 Im Osten an der Grenze zu Ungarn liegt das Gebiet «Neusiedlersee», benannt nach dem gleichnamigen Gewässer. Rund um den See liegen die grossen Anbaugebiete des Zweigelt, die vom speziellen Klima profitieren.
Die Region gilt als pannonische Klimazone. Charakteristisch für dieses Klima sind heisse, trockene Sommer mit moderaten Niederschlägen und kalte, schneearme Winter.
Das Klima wird zusätzlich beeinflusst durch den Neusiedlersee, den grössten Steppensee Mitteleuropas. Im Sommer heizt sich die Wasserfläche auf und gibt nachts die gespeicherte Wärme langsam an die Umgebung ab. Die leichte Abkühlung in der Nacht fördert die Ausbildung einer kühlen Frucht und erhält die notwendige Säure, welche die Weine auszeichnet.

Zweigelt ist die meistangebaute Rotweinsorte Österreichs. Das Anbaugebiet umfasst eine Rebfläche von über 7000 ha. Ihr Spektrum reicht von jung zu trinkenden, fein-fruchtigen, klassisch ausgebauten Weinen bis hin zu kraftvollen Gewächsen aus dem kleinen Holzfass. Gerne wird die Rebsorte, die von einer eleganten Kirschfrucht und samtigen Tanninen geprägt ist, auch als wichtiger Partner in einer Cuvée eingesetzt.

Benannt ist die Traube nach ihrem «Züchter». Friedrich Zweigelt führte sie im Jahre 1922 neu ein. Er bezeichnete die Sorte jedoch anfangs als «Rotburger», was einer Wortkombination aus der Farbe Rot und der Herkunft Klosterneuburg entspricht.
1975 wurde die Rebsorte im Zuge der Qualitätsweinrebensorten-Verordnung in Zweigelt umbenannt.

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