Der Champagner das Luxus-Getränk schlechthin

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Ganz besondere Momente im Leben werden gerne mit Champagner zelebriert. Das edle Getränk steht für Luxus und Exklusivität. Das beginnt bereits beim Namen, da er geschützt ist und nicht jeder Schaumwein diesen verwenden darf nur solche aus dem Weinanbaugebiet Champagne im Norden Frankreichs.

Für die Herstellung werden ausschliesslich die Rebsorten Pinot Noir, Menier und Chardonnay verwendet. Das Herstellungsverfahren ist aufwendig. Der zuerst entstandene Wein wird in Flaschen abgefüllt und gärt zusammen mit Zucker und Hefe einige Monate lang, währenddessen die Kohlensäuren-Perlen und der Alkoholgehalt entstehen.

Während der Lagerung werden die Flaschen mit dem Hals nach unten regelmässig bewegt, damit die Hefe absinkt. Diese wird später entfernt. Gleichzeitig gibt man etwas süssen Wein bei, bevor der endgültige Korken die Champagnerflasche verschliesst.

Anders als man es von Weinen kennt, gewinnen nur wenige Jahrgangschampagner durch eine lange Lagerung an Qualität. Das heisst für den Konsumenten, dass der Champager seine volle Reife bereits erzielt, wenn er die Kellerei verlässt.

Eine kurzfristige Lagerung ist dennoch möglich, mit einer konstanten Temperatur von ungefähr 10 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent. Nebenbei zu beachten ist, dass Champagner Temperaturschwankungen und starke Gerüche, wie Heizöl oder Farbe nicht aushält. Auch vor Erschütterungen soll man ihn bewahren. Des weiteren reagiert Champagner besonders empfindlich auf Lichteinflüsse. Daraus kann ein sogenannter «Lichtgeschmack» entstehen; auch genannt «Käseln». Der Geruch erinnert an Käse und kann sogar faulig munden.

Eine offene Champagnerflasche sollte sobald wie möglich getrunken werden. Mit einem speziellen Druckverschluss ist eine gekühlte halbvolle Flasche ca. 24 Stunden ohne grosse Qualitätseinbussen haltbar.

Korkenknallen gehört sich nicht bei den Champagnerliebhabern. Durch den starken Druckverlust sinkt der Kohlensäuregehalt, was zu Qualitätseinbussen führt. Champagnerfans meinen dazu; «Was das Ohr gewinnt, geht dem Gaumen später verloren». Am Besten geht’s, wenn man die Flasche etwas schräg hält und den Korken langsam aus dem Flaschenhals zieht. Profis öffnen die Flasche ohne ein einziges Geräusch.
Eingeschenkt wird in hohen Gläsern wie Tulpen oder Flöten bei einer Temperatur von 10 Grad. Aus flachen Sektschalen, wie man sie früher oft verwendete, entweicht die Kohlensäure zu schnell, weswegen davon abzuraten ist.

Der Champagner ist nicht nur pur ein Genuss wert, sondern auch in einer Champagner-Suppe ein edles Geschmacks-Highlight.

Champagner-Tipp:
Laurent Perrier Brût

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